Juno.
Die 16-jährige Schülerin Juno MacGuff aus Minnesota bietet ihrem langjährigen besten Freund Paulie Bleeker an, mit ihr zu schlafen, muss danach jedoch feststellen, dass sie schwanger wurde. Ohne dass ihr Vater Mac und ihre Stiefmutter Bren davon wissen, geht sie in eine Abtreibungsklinik. Nur ihre beste Freundin Leah weiß davon. Vor der Abtreibungsklinik demonstriert eine andere Schülerin gegen Abtreibungen.
Juno erzählt ihren Eltern nun doch von der Schwangerschaft und auch, dass sie sich mit den zukünftigen Adoptiveltern Mark und Vanessa Loring treffen wird. Das Ehepaar ist wohlhabend und versucht bereits seit fünf Jahren, ein Baby zu bekommen. Junos Vater erklärt sich dazu bereit, mit Juno zu dem Paar zu fahren. Das Treffen wird schließlich ein voller Erfolg und Juno trifft sich noch öfter mit Mark und Vanessa.
Im Laufe der Zeit wird Juno immer dicker und streitet auch mit ihrem besten Freund Paulie über verschiedene Dinge, zum Beispiel über ein anderes Mädchen. Er ist gerührt und spricht kurz mit Juno auf dem Sportplatz, wo Juno Paulie gesteht, in ihn verliebt zu sein, und sie schließlich beschließen, ab jetzt eine Beziehung zu führen, und sich küssen. Vanessa und Mark haben sich inzwischen getrennt, da Mark sich noch nicht bereit fühlt, Vater zu werden. Juno ist erschüttert darüber und läuft aus dem Haus der Lorings. Etwas später legt sie Vanessa einen Zettel vor die Tür, auf dem steht: Vanessa, if you’re still in, I’m still in. Juno. Dieser Zettel hängt von nun an eingerahmt im zukünftigen Kinderzimmer des Babys. Schon wenig später ist es so weit und Juno bekommt einen Sohn - Vanessa nimmt das Baby entgegen.
Zum Schluss sieht man, wie Juno, nun wieder schlank, mit Gitarre auf dem Rücken zu Paulie fährt und mit ihm ein Lied singt, das die gegenseitige Liebe ausdrückt.
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- das erste Drittel des Films etwas zäh, in dem eine derartige Menge Figuren vorgestellt werden, dass die liebevolle Schrägheit von „Juno“ zunächst etwas aufgesetzt wirkt
- lockert sich aber auf
-> Sehr locker, sehr lustig und mit ungemein witzigen Dialogen spielt „Juno“ seine Situationen durch, dekliniert die Härten von Jugend und Erwachsensein schön schräg aus; ist ansprechend unkonventionell (ohne wirklich quer zum allgemeinen Geschmack zu stehen, ohne wirklich weh zu tun); ein Film, auf den man sich trotz seiner kleineren Schwächen einigen kann an einem lustigen Abend, und den man nicht bereuen wird.