Autopsy 2 + Review.
Inhalt: Ein harmloser Ausflug ins nirgendwo entwickelt sich bereits nach kurzer Zeit für eine Gruppe bestehend aus fünf jungen Medizinstudenten zu ihrem wohl schlimmsten Alptraum. Die Fünf geraten in die Hände von Alexander, der sie in die Institution seines Vaters bringt, in welcher sie regelrecht ausgenommen werden sollen. Alexander und sein Vater haben es auf die Organe der jungen Studenten abgesehen und benutzen die Freunde nun als Ersatzteillager, unfreiwillige Organspender, oder auch als Laborrate für unerprobte Medikamente, die später auf dem Schwarzmarkt ein Vermögen einbringen könnten. Ein spannender Kampf ums Überleben beginnt und langsam wird klar, was für ein perfides Spiel hier getrieben wird und besonders das Warum, gerät immer weiter in den Vordergrund.
Gute drei Filmminuten hat man auch Autopsy II genommen und den Film somit um nahezu alle wirklichen Gore-Szenen entschärft, denn schließlich geht es in Autopsy II im Grunde auch um nicht viel mehr als die hirnlose Verstümmelung einiger junger Teenager und den überdurchschnittlichen Einsatz von einigen Eimern Kunstblut.
Autopsy II ist um einiges kranker als Autopsy I. Der Film versucht allerdings seine Splatter-Elemente mit einer leicht in die Tiefe gehenden Handlung zu kombinieren, wobei Autopsy II regelrecht ausblutet und es einfach alles gegen Ende viel zu schnell geht, mit all den notdürftigen und absolut unlogischen Erklärungen der vielen Verhältnisse der Charaktere untereinander. Des Weiteren kann Autopsy II aber in jedem Fall damit punkten, dass der Film – wenn er nicht gerade wieder eine dieser Erholungsphasen für den Zuschauer parat hält, von denen es nun wirklich mehr als genug gibt – ziemlich verstörend wirkt und ja, schon fast absolut krank herüberkommt, wenn man sich einmal genauer überlegt, dass sich die “Ärzte” darüber unterhalten, in welcher Reihenfolge sie die Organe am liebsten entfernen würden und das alles während “das Fleisch” bei vollem Bewusstsein ist und alles mit anhören muss. Auch die Musik, oder nennen wir es Mal die leichten und sehr dezenten Untermalungen durch verschiedene Töne, wirkt in Autopsy II sehr anspannend auf den Betrachter und schafft es schließlich doch noch über die sehr dürftige Leistung der Charaktere hinwegzutäuschen.
Review: Für zwichendurch okay. Aber, Autopsy II ist ein Splatter der sein Geld nicht wert ist und vor allem auch ein Gore-Film der versucht, eine logische Erklärung für alles darzulegen, womit der Film allerdings auf ganzer Linie versagt. Es geht eben nur Eins: entweder sinnloser Splatter, oder ein Film mit Tiefgang.