Panama
Panama ist ein Staat in Mittelamerika, der an Costa Rica im Westen und Kolumbien im Osten grenzt. Der das Land durchquerende Panamakanal verbindet die Karibische See im Norden und den Pazifischen Ozean im Süden.
Panama nimmt den schmalsten Teil der zentralamerikanischen Landbrücke ein, die hier vom Panamakanal durchbrochen wird. Die am dichtesten besiedelten Gebiete liegen an der pazifischen Küste und um die Kanalzone.
An der nördlichen, der karibischen Küste ist von Januar bis März/April „Trockenzeit”, ab Ende Juli bis September „kleine Trockenzeit”. Die nord-östliche Karibikküste ist Heimat der Kuna Yala-Indianer (auch San Blas), die anerkannte Autonomie innerhalb der Region besitzen.
Die Bevölkerung Panamas ist überwiegend christlich; 78–80 % sind Katholiken und 15 % Protestanten. Es gibt jeweils ungefähr 10.000 Juden und Muslime.
Panama ist in Europa vor allem für den Panamakanal bekannt. Aber Panama hat mehr zu bieten als nur den Kanal. Panama hat sowohl an der Karibik- als auch an der Pazifikküste wunderbare Strände und das Land ist voller Nationalparks und tropischen Regenwäldern. Panama ist ein wahres Vogelparadies. Aber auch Wassersportler und Naturliebhaber werden in Panama voll auf ihre Kosten kommen. Panamá hat auch historisch einiges zu bieten: In präcolumbischer Zeit dicht besiedelt, entwickelten sich hier keine Hochkulturen wie mit den Maya oder den Inka. Erst mit Ankunft der Spanier entwickelten sich in einigen Regionen (wieder) dichte "Urwälder". Panamá la Vieja ist die eindrucksvolle Ruinenstadt der einstigen spanischen Handelsdrehscheibe in Mittelamerika.
Für Modeliebhaber, Technikfreaks und Gourmets ist Panama-Stadt ein Shoppingparadies - es gibt in der Innenstadt und an den Flughäfen riesige Shoppingmalls mit so gut wie allen Labels und Produkten weltweit. Dinge des täglichen Gebrauchs findet man überall in Kiosken und kleinen Geschäften.
Die Landeswährung in Panama ist zumindest theoretisch der Balboa. Dieser existiert jedoch nur in Münzform und ist 1:1 an den US-Dollar gekoppelt, der das Hauptzahlungsmittel ist. Die Balboa-Münzen sehen aus wie die US Dollar Münzen, als Wechselgeld bekommt man ohnehin gleich Dollar. Ein Tausch Dollar-Balboa ist also völlig unnötig.
Aehnlich der Kolumbianischen. Es wird Rind- und Schweinefleisch gegessen, viel Huhn und Fisch. Zu jedem Gericht gibt es Reis und ein Huelsengemuese, d.h. Bohnen oder Linsen, auch Yucca (aehnlich Kartoffeln, nur ein bisschen fasriger) und Platanos (Kochbananen) sind sehr beliebt. Viel wird frittiert, frische Salate und schoenes Gemuese gibt es nur in Restaurants und Supermaerkten, da der Panamaer selber nicht viel davon isst. Die meisten Speisen sind nicht rassig gewuerzt, meistens wird nur ein bisschen Salz verwendet. Tropische Fruechte und Fruchtdrinks oder Batidos (Fruchtdrinks mit Milch) sind dafuer umso leckerer und fast ueberall bedenkenlos zu kaufen und konsumieren.
Es herrscht tropisches Klima mit nur zwei Jahreszeiten: Trockenzeit (Sommer) und Regenzeit (Winter). Die Trockenzeit ist vom Januar bis April, Temperaturen von 28 bis 36 Grad, einer dauernden Brise und einer nicht gar so hohen Luftfeuchtigkeit wie im Winter. Die Regenzeit ist vom Mai bis ca. Mitte Dezember, wobei es anfaenglich wenig regnet, nur alle 2-3 Tage ca. 1-2 Stunden, die sich aber bis im November intensiviert und es dann, in Nähe des Regenwaldes, tagelang regnen kann. In Panama-City und den südlichen Regionen kommt das so gut wie gar nicht vor. Die Regenschauer ergießen sich vielleicht 15 Minuten, dafür umso heftiger, und anschließend kommt die Sonne wieder raus. Die Luftfeuchtigkeit in der Regenzeit kann bis zu 93% betragen, Temperaturen von 26 bis 34 Grad.
In Panama gibt es eine riesige Anzahl an Aktivitäten für Touristen. Neben den Sehenswürdigkeiten in Panama Stadt, wie z.B. Casco Viejo oder Insel Taboga kann man den Panama Kanal per Transit auf einem der Transporter durchqueren oder ihn sogar im Kanu befahren. Zusätzlich gibt es einige grosse Flüsse, wie z.B. Rio Chagres oder Mamoni die wie gemacht für Wildwasser Rafting Touren oder Kajaks sind. Diese Flüsse sind so gut wie unberührt und beeindrucken mit einer unglaublichen Anzahl an Tieren und Pflanzen. Dies ist der natürliche Lebensraum der Embera Indianer, nur durch den Chagres Fluss mit der nächsten Strasse, Zivilisation verbunden leben sie in den tiefen des Regenwalds. Es ist ein offenes Volk welches auch Touristen über Nacht oder Tagsüber aufnimmt und von ihrer Geschichte berichtet.