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Ich bin glücklich, verdammt glücklich mit dir. Aber dann plötzlich, ich lieg da, neben dir, allein, und alles kommt hoch. Alles was in der Vergangenheit passiert ist, dass ich nicht gut für dich bin, nicht gut genug, dass du eben was besseres verdient hast. Doch genau dann nimmst du mich in den Arm, als ob du wüsstest, was in meinem Kopf los ist, und sagst mir, wie toll ich bin. Doch ich will so ungern mit dir darüber reden, weil ich Angst habe, es verletzt dich, es reißt dir den Boden unter den Füßen weg, wenn ich dir sage, wie es mir an manchen Tagen geht, an Tagen, an denen ich so gerne alleine wäre, nicht wegen dir, sondern wegen mir. Wegen meinen idiotischen Gedanken, ich bin zu nichts gut, ich kann dich garnicht glücklich machen, weil ich einfach noch viel zu kaputt bin. Und dann sitzt man da so, so wie jetzt, hört Musik, denkt an das Vergangene und weint.. weint sich die Seele aus dem Leib, weil man nicht gut genug ist, weil man leer ist, auch wenn du meinen Körper mit Freude, Glück und Liebe fühlst, diese Leere bleibt da, bleibt in meinem Körper. Gewiss nicht wegen dem Jungen, ganz und garnicht. Einfach wegen der schweren Zeit, der Zeit voller Hilflosigkeit und Verzweiflung. Wegen den verlorenen Menschen, der verzweifelten Suche nach Liebe. Diese Leere kann niemand füllen und das tut mir gottverdammt leid. Ich glaube, dass das der Grund ist, warum ich nicht gut genug für dich bin, dass du was besseres verdient hast. Ja, du nimmst mich wie ich bin, mit meiner Vergangenheit, meine Narben und Wunden. Aber es schmerzt, es tut jeden Tag weh dich anzusehen, und zu wissen, dass du diese Leere nicht füllen kannst und das ich zu feige bin, dir das zu sagen.